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PACT – PhotoAktivierteChemoTherapie

LASER gegen Parodontitis

Bei der normalen Parodontitis-Therapie wird mit Handinstrumenten oder/und Ultraschall eine Reinigung aller Zahnfleischtaschen von Konkrementen (so eine Art Zahnstein) und entzündlichem Gewebe durchgeführt. Dabei ist das Hauptziel v.a. auch so viel wie möglich Bakterien zu entfernen, die ja Ursache des Übels sind.

 

Moderne Praxen wenden seit Jahren die Ultraschalltherapie kombiniert mit aktivem Sauerstoff und/oder Ozon als Standard an.

 

Nun ist seit einiger Zeit ein neuer Stern am Himmel der Fachwelt erschienen: PACT!

 

Hier wird nach erfolgter konservativer Reinigung der Taschen (s.o.) mit einem Farbstoff, Toluidinblau oder Methylenblau, gespült und nachfolgend mit schwachem Laserlicht (max. 100mW) die Taschen bestrahlt (635nm). Dadurch werden die Farbstoffmoleküle aktiviert und regen ihrerseits wieder den im Gewebe vorhandenen Sauerstoff an, der dann in aktive Einzelatome zerfällt. Diese sind sehr reaktionsfreudig und haben eine stark desinfizierende Wirkung.

Wie effektiv diese Methode ist und wie lange die Begeisterung der Fachwelt hierfür anhalten wird, werden erst die nächsten Jahre zeigen.

Wir halten eine Paro-Therapie mit intensiverem Laserlicht für effektiver!

Dabei wird im Anschluss an eine Standard-Ultraschall-Therapie - auf Wunsch des Patienten - Laserlicht angewendet. Die mit Wasserstoffperoxid (=aktiver Sauerstoff!) bespülten Taschen werden mit einer sehr dünnen Laserfaser (0,2 mm) bestrahlt. Dabei wenden wir relativ hohe Lichtstärken von 0,5-1 Watt an; also bis zum 10-fachen der bei der PACT-Therapie verwendeten Lichtstärken. Meist wird hier ein Infrarotlaser, also Licht im nichtsichtbaren Bereich, benutzt.

Der Sauerstoff wird aus der Peroxidlösung durch das im Blut vorhandene Enzym Katalase freigesetzt UND durch die Anwendung von Ultraschall und Laserlicht.

 

In dieser Kombination, also Ultraschall plus aktiver Sauerstoff plus leistungsstarker Laser, sind sehr große Erfolgsraten bei Parodontitis-Patienten die Regel.

 

Im Gegensatz zum „neuen" PACT-Verfahren ist man hier nicht auf den (wenigen) im Gewebe vorhandenen Sauerstoff angewiesen, sondern bringt aktiv hochprozentig diesen ein. Zudem wird ein Laser verwendet, dessen Leistung über die einer Taschenlampe hinausgeht ....... :-)

 

Wir halten PACT für ein weiteres, wirksames Instrument gegen die Volkskrankheit „Parodontitis". PACT ist aber nicht so neu und atemberaubend, wie einem Glauben gemacht werden soll. Also lassen Sie sich nicht blenden von neuen Versprechungen der Fachwelt. Wenn so der Laser bei Zahnärzten nun aber eine breitere Verwendung findet, hat das Ganze sicher auch sein Gutes für viele Parodontitis-Patienten.