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Füllungen

"Die Plombe" -
oder welche Zahnfüllung ist die Beste?!

Nachdem Amalgam in aller Munde ist, aber aus gesundheitlichen Gründen (Migräne, Nierenschäden, chron. Vergiftung etc.) von Vielen nicht gewünscht wird, stellt sich für jeden Patienten mit alten Füllungen (Amalgam altert und „rostet") oder Neukaries irgendwann die Frage, welches Material und welche Technik für ihn am besten geeignet ist.

 

Keramik, Kunststoff oder Apatit
(siehe unten)

sind sehr ästhetische Materialien. Zähne, die mit diesen gefüllt sind, sehen aus, als hätten sie nie Bekanntschaft mit Karies gemacht - strahlend schön!

 

Die Haltbarkeit ist allerdings nicht so gut als bei Gold, das praktisch unbegrenzt lange halten kann, aber nicht jedem gefällt und natürlich, wie auch Keramik, nicht billig ist.

 

Porzellan...endlich zum erschwinglichen Preis!!! Seit kurzem gibt es nun Keramikfüllungen (=Porzellan) als hochwertigen Amalgam-Ersatz, die nur noch ein Viertel(!) des bisherigen Preises kosten (kaum Laborkosten), etwa viermal so schnell herzustellen sind (in einer Sitzung, ca. 15 min.) und wunderbar natürlich aussehen.

 

 

Ein im Labor vorgefertigter Keramikkern wird mit einer porzellanhaltigen Paste auf Acryl-Basis direkt vom Zahnarzt in das „Loch" eingebracht, mit einem Spezialkleber am Zahn verankert und mit hochintensivem Ultraviolettlicht ausgehärtet. Die weiche Paste erstarrt schlagartig zur glasharten Porzellanfüllung! Diese ist so hart, dass sie nur mit Diamant-Schleifern ausgearbeitet werden kann! Zudem gibt das Material über Jahre Fluorid (ein Mineral) ab, das vor Karies schützt!

 

Einziger Nachteil:

Der Zahn kann noch einige Zeit danach deutlich kälteempfindlich sein. Technisch handelt es sich hier um ein „direktes Inlay".

 

Diese Methode ist in den letzten Jahren der „Renner" geworden zumal in Kombination mit schmerzarmen „Bohrmethoden"!


Füllungen aus natürlichem Zahnschmelz (Apatit-Füllung)

 

Diese neuartige Füllung ist zu 80% chemisch identisch mit natürlichem, gehärteten Zahnschmelz und hat fast die gleichen Eigenschaften wie dieser, d.h. gleiche Härte, Farbe, Eigenschutz vor Karies, biologisch, etc. Der Preis bewegt sich zwischen 90 und 120.- €, je nach Größe. Diese neue Füllungstherapie wird alle Patienten, die auf natürliche und biologische Medizin Wert legen, begeistern.

 

Die Frage, welches die beste Füllung ist, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten.

 

Das hängt ganz von Ihren Vorstellungen ab:

 

  • Wenn Sie in erster Linie Wert auf strahlend schöne Zähne legen, müssen Sie Keramik wählen.

 

  • Wenn`s billig sein soll, ist die einfache Kunststoff-Plombe Ihr Material.

 

  • Wenn Ihnen Haltbarkeit und Bioverträglichkeit über alles geht, bleibt Ihnen nur Gold.

 

Den besten Kompromiss bietet v.a. die direkte Keramikfüllung oder die neue Zahnschmelzfüllung (Apatit-Füllung) da sie natürlich, sehr ästhetisch, langlebig und relativ kostengünstig sind.

 

Leider bezahlen die Krankenkassen nach mehreren „Gesundheits"reformen nur noch die einfachste Füllungsart, eine plastische Füllung aus Amalgam oder Zement, deren Haltbarkeit meist sehr begrenzt ist (weich, daher hoher Abrieb).

 

Wenn Sie bessere Materialien wählen, wie z.B. Gold oder Keramik, erhalten Sie lediglich einen Zuschuss in Höhe von ca. 25,- €.

 

 

 Haltbarkeit  Aussehen  Zeitaufwand  Kosten
 in €
 Preis/
 Leistung
 Keramik
 (Labor)
 10 J.
 naturidentisch
 sehr hoch
 ca.
 390.-
 mittel
 Keramik
 (direkt)
 bis 10J.  sehr schön  relativ niedrig  ca.
 110.-
 sehr gut

Dieses Material ist relativ neu auf dem Markt, klinisch getestet,
sehr schnell zu verarbeiten und sehr vielversprechend

 Keramik
 (direkt)
 computer-
 gefräst

 

 8-12 J.

 sehr schön

 hoch,
 jedoch in
 einer Sitzung

 ca.
 450.-

 

 mittel

 Gold
 10-25 J.
 Geschmacksache
 hoch
 ca.
 320.-
 sehr gut

 Apatit-
 Füllung

 ca. 10 J.
 sehr schön
 relativ niedrig
 90.- bis
 140.-
 sehr gut
      Brandneu, fast wie natürlicher Zahnschmelz
 Mehrschicht  ca. 6 J.
 schön  relativ niedrig
 ca.
 60.-
 recht
 gut
 Kunststoff
 2-4 J.
 mittel
 sehr niedrig
 keine
 ---
 Steinzement  ca. 2 J.  mäßig  sehr niedrig  keine  ---
nur bei ganz kleinen Füllungen und als Zwischenlösung

 

 

Die o.g. Preise sind nur ungefähre Angaben und gelten für gesetzl. Versicherte!

Bei Privatpatienten wird nach der amtl. GOZ (Gebührenordnung für Privatversicherte) liquidiert. Hier können andere Preise gelten.

 

Diese kurze Übersicht soll vorab eine Entscheidungshilfe für Sie sein. Das für Ihre Situation und Ihre Wünsche geeignete Füllungsmaterial finden Sie dann im Gespräch mit Ihrem kompetenten Zahnarzt oder einer Assistentin.

Natürlich erstellt man Ihnen vorab jederzeit eine Kostenzusammenstellung, sodass Sie vorher wissen, was finanziell auf Sie zukommt und damit Sie mit Ihrer privaten (Zusatz)Versicherung sprechen können. Der gesetzliche Zuschuss bei gesetzlich Versicherten wird direkt mit Ihrer Kasse abgerechnet. 

Ein Keramik-Inlay benötigt großen Aufwand im Labor

Viele Schritte vom Keramikblock bis zur individuellen Farbgestaltung:
Material: vorgefertigte Keramik-Rohlinge für das Labor; zahnschmelzartiges Material natürliches Abriebverfahren unter großer Hitze verformbar;

Labortechnik: das in Wachs modellierte Inlay bestimmt die Form
bei ca. 1.100 0 C wird der Keramik-Rohling plastisch = verformbar;
mit 5 bar Druck wird die Masse in den Hohlraum gepresst;

Naturechte Farben: durch "Maltechnik" individuelle Farbanpassung zu Nachbarzähnen; Farben werden eingebrannt; Glasurbrand glättet Oberflächen;

 

 

 

Das Kunststoff-Inlay, eine Kombination aus Handarbeit und Technik

Druck und Hitze geben dem Werkstoff Härte und Qualität

 

- Inlay-Gestaltung: Gipsmodell-Kavität wird mit plastischem (weichem) Kunststoff gefüllt;

- Oberfläche und Fissuren werden modelliert;

 

 

- Materialmischung (die Kunststoffpaste erhält bei der Anmischung die Zahnfarbe);

- Inlay-Fertigstellung (bei 120°C und 6 bar Druck härtet das Inlay in der Gipsform aus);

- im Labor wird das Inlay ausgearbeitet und poliert;