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Kinder Fluoridtabletten

Heutzutage ist Kariesverhütung zu 99% möglich!

Wäre das nicht schön, wenn Sie und Ihre Kinder sagen könnten:

„Er hat gar nicht gebohrt!".

 

Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 bezahlt sogar die gesetzliche Kranken-
kasse ein Grund-Vorsorge-Programm.

Das ist das Minimum an Kariesschutz, was Sie Ihrem Kind (und sich !?) zukommen lassen sollten.
Selbstverständlich können Sie auch mehr tun.

 

Lassen Sie sich von Ihrem Qualitätszahnarzt beraten!

 

 

Fragen Sie auch nach unserer DVD mit den TV- Sendungen!

 

 

 


Sehr geehrte Mutter,
sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

 

leider höre ich von Müttern in letzter Zeit in der Sprechstunde immer wieder die - aus meiner Sicht bedenkliche - Empfehlung Ihres Kinderarz­tes schon frühzeitig - meist ab dem 2.ten Lebens­frühjahr - auf Fluoridtabletten gänzlich zu ver­zichten.

 

Begründet wird dies damit, dass die Kinder über fluoridhaltige Zahncremes genügend Fluorid er­halten würden.

 

Diesen Empfehlungstrend vieler Kinderärzte halte ich für zumindest teilweise falsch!

 

Kinder bis zum 4.ten Lebensjahr verwenden empfehlungsgemäß fluoridverminderte(!!!) Kin­derzahncremes wie z.B. Kinderelmex.

 

Diese enthält nur ein Zehntel der Konzentration einer Erwachsenenzahncreme. Das Argument also, durch Verschlucken sei die Fluoridaufnah­me ausreichend, kann hier nur bedingt gelten. Zudem ist diese „Verschluckaufnahme" unregelmäßig und unzuverlässig. Für einen effektiven Kariesschutz ist jedoch eine tägliche, ausreichende Fluoridaufnahme wesentlich.

 

Ab dem 4.ten Lebensjahr bzw. sobald das Kind gut ausspülen kann und kaum noch Zahncreme verschluckt, wird von Zahnärzten der Wechsel zur Erwachsenenzahncreme empfohlen. Nun spätestens kann das Argument des Fluoridschluckens nicht mehr gelten!

 

Warum in diesem Alter auf eine Fluoridgabe verzichten?! Das Argument, „die Zähne" würden durch den Zahncremekontakt genügend Fluorid erhalten, kann ja nur für die in der Mundhöhle sichtbaren Zähne gelten. Bis zum 12.ten Lebensjahr sind aber viele bleibenden Zähne unter Zahnfleisch und Knochen verborgen! Diese sind dann unterversorgt!

Die Fluoridzufuhr Ihres Kindes muss individuell bestimmt werden, um eine evt. notwendige Ergänzung mit dem Mineral abschätzen zu können!

Wir haben nur einmal im Leben eines Kindes die Chance, dessen bleibende Zähne nachhaltig schon während des Wachstums besser zu mineralisieren und so lebenslang vor Karies zu schützen, nämlich vor dem ca. 12.ten Lebensjahr! Danach ist das Wachstum nicht mehr zu beeinflussen, nur noch eine Oberflächenhärtung durch Zahncreme und Versiegelung nachträglich zu erreichen.

 

Selbstverständlich muss die Gesamt-Fluorid-Aufnahme des Kindes berücksichtigt werden, die stattfinden kann durch Mineralwässer, fluoridiertes Speisesalz (unsicher!), Nahrung und Lebensraum. Selten wird man hierbei aber guten Gewissens auf eine ausreichende und sichere Zufuhr kommen.

 

Über 2000 Studien haben gezeigt, dass Kinder, die auf natürliche Weise mehr Fluorid aufnehmen, durch einen erhöhten Fluoridgehalt im Grundwasser, Salzen..., halb soviel Karies haben!

Durch die zusätzliche Gabe von Fluorid - angehoben auf ein ähnliches Niveau wie es z.B. in der Schweiz und vielen anderen Regionen der Welt - kann Karies also effektiv vermindert werden.


Die so oft beschworenen Gefahren des Fluorid beziehen sich darauf, dass ab 7-facher Überdosierung(!) Flecken auf den Zähnen entstehen können - nicht mehr und nicht weniger! Aber wer gibt seinem Kind schon 7 Fluoridtabletten täglich, und das über Jahre !?


Also bitte ich Sie im Sinne und in Verantwortlichkeit für unsere Kinder: Überdenken Sie Ihre Einstellung und entscheiden Sie sich für eine vorsichtig dosierte, aber tägliche Fluoridtablet­ten-Substitution, üblicherweise 0,25 - 0,5 mg pro Tag, nicht wie früher 1 mg (ab 4),
sofern diese Dosis nicht durch entsprechende Ernährung sichergestellt ist.


Herzlichen Dank für Ihre Geduld und Ihr Gehör.